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projekte

 

Evaluierendes Forschungs- und Lehrprojekt Schulentwicklung (laufend)

Das „Evaluierende Forschungs- und Lehrprojekt Schulentwicklung“ wurde im Wintersemester 2013 initiiert. Schulen, Forschende und Studierende arbeiten dabei im Rahmen der Lehrveranstaltung „Theorie und Praxis der Schulentwicklung“ an standortspezifischen Evaluationsprojekten. 

 

 Welche Ziele werden mit dem Projekt verfolgt?

  • Standortspezifische Evaluationen für SQA/QIBB werden von Studierenden gemeinsam mit Bildungswissenschafter_innen durchgeführt
  • Die Schule bekommt eine wissenschaftlich geleitete Rückmeldung, die im Rahmen von Seminaren im Lehramtsstudium („Theorie und Praxis der Schulentwicklung“) erarbeitet wird
  • Die Schule erhält so Anregungen um die SQA-Entwicklungspläne bzw. QIBB-Arbeits-/Schulprogramme weiterzuentwickeln
  • Studierenden lernen Methoden der Schulentwicklung kennen und erhalten erste Einblicke in Schulentwicklungsprozesse
  • Langfristige Kooperationen und Netzwerke zwischen Schulstandorten und dem Institut werden aufgebaut und gefestigt

 

 

Kindorientiertes Lehren und Lernen in der Volksschule

Das Projekt untersucht wesentliche Dimensionen schulischer Vermittlungs- und Aneignungs-prozesse wie etwa die  LernumgebungLehr- und Lernarrangements, unterrichtliche Kommunikation  oder Unterrichtsmaterialien in Hinblick auf kindliche Lernbedürfnisse. Auftraggeber: Land Steiermark. Laufzeit: 2014-2016

 

 

Entwicklung u. Durchführung eines einheitlichen Aufnahme- u. Auswahlverfahrens - PädagogInnenbildung NEU

In Kooperation mit am HRSM  Projekt (Hochschulraum-Strukturmittel) beteiligten Universitäten und Pädagogischen Hochschulen entwickelt und evaluiert das Institut für Pädagogische Professionalisierung ein Face-to-Face Verfahren für die Zulassung zum Lehramtsstudium. Laufzeit: 2014-2016. Zulassung Lehramt 

 

 

Zusammen.lernen

Evaluierung des Projekts „zusammen.lernen – Umgang mit Vielfalt an
steirischen Pflichtschulen“, Auftraggeber: Land Steiermark, Schuljahr
2012/13. Zusammen.leben 

 

 

Exploring Diversity

Das Projekt greift Differenzen und Widersprüche als eine Herausforderung für pädagogische Professionalität auf und macht diese sowohl im professionellen Subjekt als auch im pädagogischen Gegenüber und in der Gesellschaft aus. exploring differences

 

 

Facing the Differences

Widersprüche und Differenzen als konstitutives Moment eines pädagogisch-professionellen Selbstverständnisses

 

Ein Projekt durchgeführt im Rahmen des Förderprogramms Sparkling Science, gefördert vom bm.w_f

 

Facing the Differences reagiert auf gesellschaftliche Transformationen aus einer professionstheoretischen Perspektive: So haben sich Sozialisationsbedingungen und Ausbildungsanforderungen in Institutionen verändert ebenso wie die Professionalität der darin Agierenden. Gingen traditionelle Ausbildungskonzepte von einem in sich ruhenden Subjekt mit einem stabilen Identitätskern (Geschlecht, Nationalität) aus, so werden gegenwärtige pädagogische Situationen von heterogenen Subjekten einer globalisierten Gesellschaft bestimmt. Auffälliges Merkmal dabei ist die unausweichliche Konfrontation von unterschiedlichen Interessen, Erfahrungen und Einflussmöglichkeiten. Daraus lässt sich u. a. folgern, dass Differenz- und Pluralitätserfahrungen, in sich selbst und im zu erziehenden bzw. zu bildenden Gegenüber wie im jeweiligen pädagogischen Setting (Klasse, Gruppe ...) ein konstitutives Moment von Professionalisierungsprozessen sind. Der Untersuchung und Reflexion dieser Erfahrungen sollte daher ein wesentlicher Stellenwert in der Ausbildung zukommen. Die forschungsleitende Frage von Facing the Differences lautet daher: Welche Bedeutung haben Widersprüche und Differenzen in Subjekten und Gesellschaft für die Entwicklung des pädagogisch-professionellen Selbstverständnisses bei angehenden KindergartenpädagogInnen, KunstlehrerInnen und KulturvermittlerInnen?

 

Das Projekt geht einerseits dieser Frage durch die Adaption von qualitativen und künstlerischen Forschungs-methoden (Methoden-Mix) nach, anderseits zielt es auf die Entwicklung eines Lehr-Lern-Arrangements, das in die Ausbildung am künstlerischen Lehramt sowie in die Kindergartenpädagogikausbildung eingespeist werden kann. Die ausgesuchten Methoden lassen durch ihren partizipativen, reflexiven Ansatz die Artikulation und Erforschung vielfältiger Differenz- und Pluralitätserfahrungen zu und bieten durch ihre Adaption die Perspektive einer pluralitätsorientierten Didaktik.